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Dialoge: Potsdamer Köpfe

Die Idee für die Potsdamer Köpfe entstand 2020 beim sich gegenseitig Porträtieren. Der Potsdamer Maler Martin Mehlitz wollte ein Porträt von mir machen, ich modellierte ihn gleichzeitig. In den folgenden beiden Jahren entstanden 19 Porträts Ölbilder und Skulpturen aus Beton. Wir fragten Potsdamer Menschen, ob sie sich in meinem Atelier porträtieren lassen wollten. Bei der Arbeit entwickelten sich Gespräche zwischen Künstlern und Modellen. Auch wir Künstler entwickelten Rituale des Miteinander

Am Ende ist das der Mehrwert, die fertige Skulptur oder das fertige Bild sind Ergebnisse eines Dialogs. Die Situation der Konfrontation im positivsten Wortsinn war und ist eine unschätzbar wertvolle Erfahrung. Und das ganz besonders in Zeiten der sozialen Isolation, die die Pandemie uns allen aufzwang. Diese spezielle und hoffentlich nicht wiederkehrende Situation macht in meinen Augen für uns alle, die wir an dem Projekt beteiligt waren dieses zu einem wertvollen Erlebnis. Die über die Zeit ständig wachsende Anzahl der entstandenen Arbeiten, und auch die in der Bildhauerei der kreativen Arbeit naturgemäß folgenden langwierigen handwerklichen Prozesse, steigern für mich persönlich noch den Wert des Projektes der "Potsdamer Köpfe"